Verbund | Mennighüffen | Halstern
Maikäfer-Alarm
Wenn ein Maikäfer den Weg der Ausdauerläufer kreuzt, dann ist an Laufen nicht mehr zu denken. So war es! Herrliches Aprilsommerwetter. Sport draußen. Alle liefen ihre Runden. Das große Ziel ganz nah …. und dann kreuzte der erste Maikäfer des Jahres auf und machte alle sportlichen Rekorde zunichte. Diesen kleinen Kerl mit seinen klebrigen Beinen wollte jeder einmal auf die Hand nehmen - und so wurde aus dieser schönen Sportstunde im Handumdrehen eine Sachunterrichtsstunde. Nach einem kurzen Informationsaustausch bekam der Maikäfer einen schönen Platz im Gebüsch und die Kinder setzten ihren Weg fort.


Zusammen in der Gruppe arbeiten
Es ist eine Herausforderung, in einer Gruppe zu arbeiten. Im Rahmen einer Trainingsspirale haben sich die Erst- und Zweitklässler vor den Ferien damit auseinandergesetzt. Ziel war es, Regeln zu erarbeiten, wie Partner- bzw. Gruppenarbeit gelingen kann.
Kurz vor Ostern lag es nahe, sich kombinatorisch genau mit diesem Thema zu beschäftigen. Die erste Frage war ganz offen gestellt: Wie viele Möglichkeiten gibt es, Ostereier in ein Nest zu legen, wenn die Eier die Farben rot und blau bzw. rot, blau und grün haben. Motiviert machten sich die Kinder mit einem Partner an die Arbeit. Zum Abschluss dieser ersten Phase zeigte die Fingerabfrage, dass alle Paare mit ihrer Arbeit zufrieden waren. So war es auch kein Problem, Tipps aufzuschreiben, wie gute Partnerarbeit gelingen kann.
Mit vier Farben und in der Gruppe erprobten die Kinder ihre Tipps in der Gruppenarbeit. In der Reflexion formulierten sie anschließend sechs Regeln, die ihrer Meinung nach zum guten Gelingen einer Gruppenarbeit beitragen.
Am nächsten Tag ging es darum, in der Gruppe herauszufinden, wie sich der Hase Stups anziehen kann, wenn er eine blaue und eine grüne Hose, ein rotes, hellblaues und hautfarbenes T-Shirt hat.
Bei Problemen in der Gruppe erwiesen sich die Regeln als hilfreich. Ohne sich abzusprechen kann zum Beispiel keine Gruppenarbeit gelingen. Die Abstimmung zum Schluss ergab, dass von den sechs Regeln vier besonders wichtig für die Kinder waren: nett zueinander sein, einander helfen, sich einigen und zusammen arbeiten.


In der Stadtbücherei
Im Rahmen des Programms "Kultur entdecken" der Stadt Löhne besuchte die dritte Klasse viermal die Stadtbücherei. Nach einer Führung durch die Bücherei und einer Büchereiralley standen die letzten beiden Besuche unter dem Motto "Stöbern und Lesen".
Die Kinder stellten ihre Lieblingsbücher vor und erhielten alle einen Büchereiausweis, um auch in Zukunft das Angebot der Stadtbücherei nutzen zu können. Die fleißigen Leser wurden am Ende mit Buchgeschenken geehrt.


Ein Experiment mit Tulpen
Was passiert mit einer weißen Tulpe, wenn ich sich in etwas Wasser, das mit blauer Tinte eingefärbt ist, stelle? Wird sich die Tulpe verändern? Wird sie ganz normal aufblühen? Wird sie blau werden oder weiß bleiben oder sich gar ins Rötliche verändern? Habe ich sie vergiftet und sie geht ein? Die Kinder haben in ihrer Gruppe ernsthaft diskutiert und ihre Vermutungen aufgeschrieben. Nach vier Stunden gab es ein großes Hallo. Die erste Beobachtung ergab: die Blütenfarbe verändert sich. Stellenweise nehmen die Tulpen einen leichten Blauton an. Was für eine Überraschung. Mal sehen, wie die Tulpen nach dem Wochenende aussehen.


Unsere "Hospizwoche"
Ein Leichenwagen auf dem Schulhof? Was ist denn in Halstern los?
Eine Projektwoche zum Thema "Tod und Sterben" mit dem Hospizkreis Löhne.
Wie in den vergangenen Jahren fand auch dieses Jahr die Projektwoche im dritten Schuljahr statt. Dank der Unterstützung von 9 ehrenamtlichen und einer hauptamtlichen Mitarbeiterin des Hospizkreises sowie einer Kinderärtzin und eines Pastores haben sich die Kinder eine Woche lang sehr intensiv mit dem schwierigen Thema "Tod und Sterben" auseinandergesetzt. Dabei wurde viel erzählt, gemalt, gespielt und auch gelacht. Durch die hohe Zahl an Helfern hatten die Kinder die Gelegenheit im geschützten Raum ihre Fragen zu äußern und Gedanken mitzuteilen. Den Abschluss der Projektwoche bildete ein gemeinsames Fest mit Eltern und Großeltern währenddessen die Kinder ihre Arbeitsergebnisse stolz präsentieren konnten.